Schilddrüsenfunktionsstörungen und Schilddrüsenerkrankungen in der Praxis

Ärztliches 1 x 1 der aktuellen Diagnostik und Therpie

Die Schilddrüse steuert unseren Stoffwechsel. Die Mitochondrien in unseren Körperzellen erzeugen unsere „Energie“ und unsere „Körpertemperatur“. Sie „verbrennen“ Glukose und Sauerstoff. Ähnlich einem Automotor, der verbrennt Benzin und Sauerstoff. Man kann aber genügend Glukose und Sauerstoff haben, einen großen Vergaser auf seinem Automotor und viel Sauerstoff: es passiert nichts. Beide Reaktionen benötigen einen „Zündfunken“, einen Katalysator für die Verbrennungsreaktion. Wenn man vereinfacht ausgedrückt sagt, alle die Milliarden Mitochondrien in einem menschlichen Körper sind unser „Motor“, so kann man auch sagen, das Gaspedal für diesen Motor ist das Schilddrüsenhormon. Wenn man nicht genug „Gas gibt“, so produziert unser Motor nicht genügend Energie.

1.1 Hypothyreose

Typische Symptome bei zu wenig Schilddrüsenhormon:

  • Kälteempfindlichkeit, keine ideale Körpertemperatur von 36,8 Grad Celsius
  • Unfähigkeit Gewicht abzunehmen
  • Haut- und Haarprobleme
  • Hornhaut an den Fersen
  • Häufig Verstopfung
  • Herabgesetzte Leistungsfähigkeit
  • Depressive Verstimmung
  • Herabgesetzte Libido

Schilddrüsen Probleme durch Unterfunktion können Frauen in verfrühte Menopause schicken. Schilddrüsen Probleme verschlimmern möglicherweise perimenopausale- und menopausale Beschwerden. SD-Unterfunktion kann zur Verstärkung der Symptome von Oestradiol-Dominanz bei Progesteronmangel wie heftigen Periodenblutungen, Hitzewallungen, Brustspannen, Bauchschmerzen etc. führen. Möglicherweise landen Patienten auf dem OP-Tisch zur unnötigen Entfernung Ihrer Gebärmutter. SD-Probleme haben Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Sie beeinflussen massiv den Stoffwechsel und das führt zu Gewichtszunahme (Bauchfett) trotz weniger Kalorien. SD-Probleme können depressiv und gestresst machen oder beides. Es werden Antidepressiva, Beruhigungsmittel und Schlaftabletten verordnet. Das Gedächtnis schwindet, die Gedanken sind vernebelt, Symptome wie bei Alzheimer. SD-Unterfunktion ist meist auch die Ursache für erhöhtes Cholesterin und Triglyceride. Der Blutdruck kann ansteigen. Haarausfall, Hautprobleme, keine Energie, Fatigue-Syndrom, Schlafstörungen etc. Bei ausgeprägter Hypothyreose klagen die Patienten zudem oft über starke Gelenk- und Muskelschmerzen. Typisch dann oft auch ein Myxödem.

 

Diagnostik: Anamnese, Labor: fT3, fT4, TSH, Jod, Vitamin D3,Selen, CRP, TPO-Ak., TRAK bei menopausalen Frauen auch (aus dem Speichel) Oestradiol, Progesteron, Testosteron, DHEA und Cortisol, sowie kl. BB, Kreatinin und Leberwerte

Therapie: entsprechend dem Defizit: T3, T4, T3 & T4 Kombination, Jod, Selen, Vitamin D3 und gegebenenfalls menschen-identische Steroidhormone.

Cave ! : bei Corstisol-Mangel und Nebennierenfunktionsstörung (Adrenal-fatigue) muss vor Gabe von Schilddrüsenhormonen immer erst die adrenale Störung therapiert werden

1.2 Hyperthyreose

Zuviel Schilddrüsenhormon (Hyperthyreose) führt zu „erhöhter Drehzahl des Motors“: Schneller Herzschlag, innere Unruhe bis hin zu Panikattacken sind die Folge, aber auch Gewichtsabnahme, Schwitzen, feines Fingerzittern (Tremor), Heißhunger etc.Dem liegt häufig ein „Autonomes Adenom“ zu Grunde. Ein Bezirk in der Schilddrüse, der nicht auf die körpereigenen Rückkopplungsmechanismen reagiert und ungezügelt SD-Hormon produziert. Eine Hyperthyreose ist aber eher selten. Akute Hyperthyreose findet man oft bei akuter Autoimmun-Thyreoiditis Hashimoto.

 

Diagnostik: Labor gleich 1.1 (siehe oben) zusätzlich EKG, Langzeit-EKG

Therapie: Thyreostatika, ggfs. β-Blocker, sicher Vitamin D3 (5.000 I.E. täglich) In unserer Praxis messen wir regelmäßig konsequent den „Jodspiegel“ sowie den Vitamin D3 Spiegel bei den Patienten mit Schilddrüsenfunktionsstörungen, da beide bei Autoimmun-Schilddrüsenentzündungen stark erniedrigt sind. Bei Messung von mehr als 3.000 Patienten in den letzten 6 Jahren zeigte sich:

Mehr als 90% der SD-Patienten bei uns in Darmstadt (Süddeutschland) haben einen deutlichen Jodmangel und 100 %, das heißt alle, haben einen Vitamin D Mangel (die allermeisten auch eine Gluten-Intoleranz).

In der Schilddrüse wird das Hormon T4 durch Anlagerung von 4 Jod Atomen gebildet. T4 ist aber nicht das „Gaspedal“, nicht das aktive Hormon. T4 wird zum größten Teil in der Leber zu T3 (ein Jod Atom wird entfernt) umgebildet. T3 ist das aktive Hormon für unseren Stoffwechsel.

Häufig findet man eine sogenannte Konversionsstörung von T4 nach T3, wobei typischerweise das T4 deutlich (durch Gabe von L-Thyroxin = T4) erhöht ist aber das entscheidende T3 niedrig. Ein weiteres Hormon ist das TSH, das Schilddrüsen (englisch: Thyroid) Stimulierende Hormon. TSH ist somit das Steuerungshormon.

Im Gehirn befindet sich ein „Sensor“, der den SD-Hormonspiegel registriert. Wenn genügend Hormon vorhanden ist, so wird nur ganz wenig TSH ausgeschüttet. Bei zu wenig Hormon wird TSH ausgeschüttet, um die Schilddrüse zur Hormonproduktion anzuregen. Die Beurteilung der Schilddrüsenfunktion alleine anhand des TSH ist falsch, da das TSH häufig deutlichen Schwankungen unterliegt. Entscheidend ist die Bestimmung von fT3 und fT4 und TSH. Die häufigste Ursache für eine Funktionsstörung der Schilddrüse ist eine Autoimmun-Entzündung (Hashimoto Thyreoiditis), durch die der Körper langsam eigenes Schilddrüsengewebe zerstört und dadurch eine Unterfunktion entsteht. Eine generalisierte SD-Überfunktion (Morbus Basedow / englisch: Graves disease) kommt zum Glück selten vor und bedarf natürlich einer thyreostatischen Therapie.

 

Für die biochemische Synthese der Schilddrüsenhormone sind unter anderem wichtig: Selen, Jod, und Vitamin B2 und B3, Glutathion, H2 O2, sowie verschiedene Enzyme (z. Bsp. die Thyreoperoxidase). Zusätzliche Information liefert eine Ultraschall Untersuchung oder auch (aber nur in speziellen Fällen wie einem autonomen Adenom oder einer Struma) ein Schilddrüsenszintigramm. Diese Untersuchungen werden nach meiner Ansicht unnötigerweise viel zu häufig durchgeführt. Insbesondere sollte man immer die Indikation für die Zufuhr radioaktiver Substanzen ganz strikt handhaben und deshalb ein Szintigramm nur dann veranlassen, wenn unbedingt notwendig.

 

Beste Therapieerfolge bei SD-Unterfunktion (T3 unter 3 pg/dl) erreicht man mit der Gabe eines Kombinationspräparates, das T3 und T4 enthält (Novothyral®) aber auch T3 (Thybon®) und L-Thyroxin frei kombiniert oder L-Thyroxin alleine, zusätzlich Jod/Jodid, Selen und B-Vitamine, möglichst 3 mal pro Woche eine Fischmahlzeit, sowie Verwendung von bestem Meersalz (Fleur de Sel, Maldon`s Sea Salt ) anstatt minderwertigem Kochsalz, das im Grunde nur gebleichtes Natriumchlorid ist, mit chemischen Zusatzstoffen versetzt, wie Trennmittel und etwas künstlich zugesetztem Kaliumjodat und häufig leider auch Fluor.

Jod gehört zur Gruppe der Halogene im chemischen Elemente-System. Zu dieser Gruppe gehört auch Fluor, Brom und Chlor. Alle diese Stoffe sind giftig für den Menschen und sollten möglichst vermieden werden.

 

Meiden sollte man deshalb Fluor (z. Bsp. in Zahnpasta und vielen Medikamenten), Brom (z. Bsp. in Pestiziden, Plastikprodukten, Matratzen, Teppichboden, Haarfärbemittel, Desinfektionsmitteln aber auch in manchen Asthmasprays, in den USA auch im Brot!) sowie Chlor, das leider überall in Reinigungs- und Bleichmitteln Verwendung findet sowie in vielen giftigen chemischen Substanzen, die wir zu leichtfertig verwenden(z. Bsp. Perchlorat) ), denn diese Halogene konkurrieren mit dem Jod um die Bindung am Transporteiweiß, das Jod im Körper verfügbar macht. Möglicherweise eine zusätzliche Ursache für den häufigen Mangel an Jod im Körper. Manche Patienten tolerieren die Gabe von T3 nicht gut (denn das aktive Hormon ist ja sofort wirksam), so kann man auch mit T4 (L-Thyroxin) wie meist üblich therapieren oder mit einer freien Kombination von T3 und T4. Man sollte immer die Hormone freiesT3 (das aktive Hormon für den Stoffwechsel), freies T4 (das von der SD gebildet wird und dann zu T3 umgewandelt wird) sowie TSH (das SD- stimulierende Hormon von der Hirnanhangdrüse) messen. Bei Verdacht auf ein Autoimmungeschehen sollte man auch die entsprechenden Antikörper (TPO-AK und Trak-AK) bestimmen. Entscheidend für eine optimale SD Funktion ist ein hohes fT3 (im oberen Normbereich, > 3,2 pg/ml), ein fT4 im Normbereich (> 1,1 pg/ml) und ein niedriges TSH (im untersten Normbereich < 1,0).

 

Diese Werte ergeben sich aus der Erfahrung unserer Praxis mit mehr als 3.000 Schilddrüsenpatienten, darunter ca. 1.500 mit Autoimmunthyreoiditis Hashimoto. Leider sind die üblicherweise vorgegebenen Referenzbereiche nach unserer Erfahrung realitätsfremd. Die unteren Referenzbereiche für T3 und T4 sind zu niedrig und der obere Wert für das TSH viel zu hoch. Entscheidend ist aber auch eine ausgeglichene Balance der Steroidhormone: Testosteron, Progesteron und Oestrogen, da diese die Wirkung der SD Hormone stark beeinflusst. Oestrogen-Dominanz bei Progesteron-Mangel beeinflusst die Wirkung der Schilddrüsenhormone und kann zu Zeichen der SD-Unter-funktion führen, was wir öfter bei menopausalen Frauen sehen.

(Literatur: Dr. med. John Lee: 1. Natürliches Progesteron, 2. What your doctor may not tell you about menopause)

 

Wir erleben bei den Patienten in unseren Arztpraxen eine Epidemie von Schilddrüsen-funktionsstörungen in Deutschland. Insbesondere Frauen leiden häufig an einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die entweder zu einer SD-Unterfunktion (Hashimoto Thyreoiditis) oder zu einer Überfunktion (Morbus Basedow) führt. Unter den Ursachen sind Jodmangel in unseren Nahrungsmitteln, Vitamin D3-Mangel und Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z. Bsp. Gluten/Gliadin und Laktoseintoleranz). Während der letzten 5 Jahre konnten wir bei meisten unserer über 1.500 Hashimoto Patientinnen immer folgende 3 Basics feststellen:

  • Vitamin D3 (25 OH) Mangel, meist schwerer Mangel
  • Jodmangel
  • Glutenunverträglichkeit

100 % der Menschen in Süddeutschland haben Vitamin D Mangel und 90 % Jodmangel. Diese Zahlen liegen die Erfahrungen mit mehr als 3.000 Schilddrüsenpatienten in unsrer Praxis in den letzten 6 Jahren zu Grunde. Gleiche Zahlen kommen von meinem Kollegen Dr. Brownstein aus Michigan in den USA. Michigan liegt im „goiter belt“, also dem „Kropf-Gürtel“ der USA. Auch dort haben 90 % der Bevölkerung einen Jodmangel.

(Literatur: Dr. med. David Brownstein: Overcoming thyroid disorders).

 

Vor Jahrzehnten hatte man erkannt, dass Jodmangel die Ursache für die damals häufige Kropfbildung (Struma) und für Kretinismus (Debilität durch irreversible Schädigung des Gehirns von Kindern durch Jodmangel und SD-Hormonmangel während der Schwangerschaft) war und hat seitdem Jod dem Kochsalz zugesetzt. Offenbar ist aber die Jod-Substitution in Vergessenheit geraten. Wir sehen zwar weniger „Kröpfe“ und Kretinismus bei Kindern, aber die Jodversorgung der Menschen in Süddeutschland ist sicher viel zu gering.

 

Jod gehört zur Gruppe der Halogene im chemischen Elemente-System.


Zu dieser Gruppe gehört auch Fluor, Brom und Chlor. Alle diese Stoffe sind giftig für den Menschen und sollten möglichst vermieden werden. Jod: Elementares Jod und Jodid werden im Magen-Darm Trakt durch „Halogen-Kanäle“ aufgenommen. Jod gelangt dann durch Diffusion in die Zellen. Im Körper wird Jod durch ein NIS (Natrium-Jod-Symporter) System transportiert. In der Zelle wird Jod zwei wichtigen Reaktionen unterzogen. Es wird sowohl oxydiert als auch organifiziert (gebunden an ein organisches Molekül). Jod im Überschuß kann an Lipide (Fette)und Eiweiß gebunden werden. Aus der Verbindung von Jod an das Fett-Molekül Lakton führt zur Entstehung einer fettartigen Substanz: ɗ (delta)-Jodolakton. ɗ -Jodolakton ist eine Schlüsselsubstanz für die Apoptose (progammierter Zelltod) und Zellwachstum in der Schilddrüse. Apoptose ist ein extrem wichtiger Vorgang im Körper. Alle Zellen, wie auch alles Leben, haben eine begrenzte Lebensdauer. Alles Leben hat eine Wachstumsphase, eine Vermehrungsphase und eine Absterbephase. Eine abgestorbene Zelle wird durch eine neue Zelle ersetzt. Ohne Apoptose teilen sich Zellen unaufhörlich. Rätselhafterweise haben Krebszellen keine Apoptose. Das bedeutet: Die Entstehung von ɗ-Jodolakton bedeutet Schutz vor Krebsentstehung und das heißt: eine gute Jodversorgung ist absolut notwendig 1,2,3.

 

Die Diskussion um zu viel - oder zu wenig Jod wird sehr kontrovers geführt. Fakt ist, die von der WHO (Welt - Gesundheits - Organisation) ermittelte notwendige Menge der täglichen Jodaufnahme (RDA) ist mit nur 150 mcg/Tag angegeben.

Japaner nehmen mit ihrer Nahrung ca. 13,8 mg Jod pro Tag auf, damit ca. 100 x so viel wie von der WHO empfohlen.

An welchen Erkrankungen leiden aber Japaner erstaunlicherweise wesentlich weniger als US Amerikaner oder wir Europäer:

  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Brustkrebs
  • Eierstockkrebs
  • Gebärmutterkrebs
  • Zystische Veränderungen der Brustdrüsen bei Frauen
  • Und weniger Prostatakrebs
    (Quelle: Iodine, why you need it, David Brownstein M.D., Michigan/USA)

 

Wenn 90 % der Menschen in Süddeutschland einen Jodmangel haben und 100 % einen Vitamin D3 Mangel, so ist zu fordern, den Menschen von Kindheit an mehr Jod und Vitamin D3 zu geben. Es könnten sicherlich enorme Summen Geld im Gesundheitssystem gespart werden.

Zusammenfassung:

Der Biochemie-, der Diagnostik- und Therapie von Schilddrüsenfunktionsstörungen muss von ärztlicher Seite wesentlich mehr Beachtung geschenkt werden. Wir erleben eine Epidemie von Schilddrüsenfunktionsstörungen, meist in Form einer Unterfunktion und diese sehr oft nach abgelaufener Autoimmun-Thyroiditis Hashimoto. Ca. 90 % der Menschen in Süddeutschland leiden an Jod-Mangel, 100 % leiden an einem Vitamin D3 Mangel und sehr viele zusätzlich an einer Gluten/Gliadin-Unverträglichkeit. Wenn irgend möglich sind deshalb bei den Patienten auch die Jod, Selen- und Vitamin D3 Spiegel zu bestimmen. Bei menopausalen Patientinnen sollten auch die Steroidhormon-Spiegel bestimmt werden (Messung im Speichel ist wesentlich exakter als aus dem Serum). Die Referenzbereiche für fT3, fT4 und TSH bedürfen der Überarbeitung, damit die SD-Hormon-Spiegel bei mehr Patienten korrekt eingestellt werden. Entscheidend ist in jedem Falle das Wohlbefinden des Patienten. Wie schon früher einmal (leider schon sehr lange her wegen der damals häufigen Strumen und des Kretinismus bei Kindern infolge Jod-Mangels) sollte über eine öffentliche Versorgung der Bevölkerung mit Jod und Vitamin D3 nachgedacht werden. Jochen Armbruster, Arzt für Allgemeinmedizin, Darmstadt.

Literatur:

  1. Dr. med. David Brownstein: Iodine why you need it
  2. Eur.J. of Endocrin. 132.735-43, 1995
  3. Horm.Metab.Res 26.465-69 1994
  4. Dr. med. Davi Brownstein: Overcoming Thyroid Disorders
  5. Mary J. Shommon: The Menopause Thyroid Solution
  6. Dr. med. Michael Platt: Die Hormonrevolution, englisch: The Miracle of Bio-identical Hormones
  7. Dr. med. Jonathan Wright: Bio-identische Hormone
  8. Prof. Dr. oec. troph. Nicolai Worm: Herilkraft D
  9. Dr. med. James Wilson: Adrenal fatigue, the 21.st century stress syndrome
  10. JOD Schlüssel zur Gesundheit: Kyra Hoffmann, Sascha Kauffmann

© Jochen Armbruster